Ist Carsharing eine Konkurrenz für die Öffis?

Oft wird die (sinnvolle) Nutzung von Carsharing im urbanen Raum in Frage gestellt. Durch das gut aufgestellte öffentliche Verkehrsnetz in Wien würde man keine Verwendung und Notwendigkeit von Carsharing in der Stadt sehen. Wir alle sind uns einig, dass im Normalfall, ein in Wien lebender Mensch sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bestens und umweltschonend fortbewegen kann. 

Eine umweltschonende Ergänzung

Elektrisches Carsharing soll die gewohnten und alltäglichen Strecken keinesfalls ersetzen, vielmehr ist es eine umweltschonende Möglichkeit, situationsbedingt ein Auto zu leihen. Für Leute, die kein Auto besitzen, ist das eine angenehme Alternative längere Wege, schwere Transporte oder Ausflüge zu vollziehen. Es ist im Endeffekt ein Mietwagen, der in Wien fast überall kostenlos parken darf und nach Beendigung des Trips in der ganzen Homezone abgestellt werden kann. Sozusagen ein Mietwagen mit etlichen Vorteilen. 

Zu all diesen positiven Aspekten kommt der Hauptfaktor den Eloop von allen anderen Casharing-Anbietern deutlich unterscheidet – unsere Autos fahren zu 100% elektrisch mit Ökostrom. Ein weiterer entscheidender Faktor ist, dass wir unsere Homezone keineswegs als (einziges) Einsatzgebiet sehen, sondern eher als erweiterten Mietwagen-Parkplatz. Unser Tarifmodell ist außerdem für längere Mieten von mehreren Stunden und Tagen ausgelegt.

Die goldene Mitte

So liegt unser Service zwischen den bekannten Carsharing und Autoverleih-Anbietern. Während die meisten Carsharing-Fahrten 20-30 Minuten dauern und sich ein Mietwagen meistens erst nach mind. 2 Tagen rechnet, positionieren wir uns genau dazwischen – in der goldenen Mitte. Wir wollen nicht, dass Eloop-Autos die öffentlichen Verkehrsmittel ersetzen, sondern sehen uns als umweltfreundliche Ergänzung zu den Wiener Öffis.

Dank des gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetz verzichten viele Wiener und Wienerinnen auf ein eigenes Auto. Für diese positive Entwicklung setzen wir uns. Mit unserem Service wollen wir diejenigen unterstützen, die kein Auto haben und situationsbedingt doch eines benötigen.

Carsharing soll also keine bequeme Alternative zu den öffentlichen Verkehrsmitteln darstellen, sondern eine Ergänzung der umweltfreundlichen Mobilität.

5 Ausflugsziele rund um Wien

Mit Grün ins Grüne

Auch wenn Wien zum zweiten Mal in Folge zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt wurde, ist das Bedürfnis nach Ruhe, Natur oder auch nach Gipfelkreuz und wohlverdientem Berghütten-Essen im schönen Wien oft groß. Keine Frage, in Wien gibt es einige Grünoasen und Abwechslung zum Stadtalltag und wenn man sich nach mehr Ruhe oder noch mehr Natur sehnt fahrt man mit Bahn oder Bus raus aus Wien. Doch viele Ausflugsziele sind ohne Auto schwer oder mühsam zu erreichen. Um als Autoloser nicht immer auf Altbekanntes oder Naheliegendes ausweichen zu müssen, oder von (nicht idealen) Abfahrtszeiten abhängig zu sein, bietet Eloop die perfekte Lösung.

Wenn du richtig Bock auf Natur, See oder ein deftiges Berghütten-Essen hast, nicht weißt wohin, dann lies weiter und vielleicht findest du deinen perfekten Trip-Tipp!

Die km- und somit auch die Zeitangabe erfolgt durch die Annahme, dass sich der Startpunkt in der Wiener Innenstadt befindet.

Kahlenbergdorf

Man muss nicht aus Wien herausfahren um Dorfidylle und Heurigenatmosphäre mit Ausblick genießen zu können. Mit knappen 12km und nicht einmal einer halben Stunde Fahrzeit lädt das Kahlenbergdorf für einen spontanen Ausflug ein. Die steilen und engen Gassen des Kahlenbergdorfes verleihen diese authentische Urigkeit, die durch die Weingärten und Wanderwege unterstrichen werden. Für Kost und Wein sorgen die Heurigen und Restaurants, die man entweder am Hafen entdeckt, während man vorbeiziehende Schiffe beobachtet, oder weit oben mit Ausblick auf das Dorf, die Donau und Wien. Den vermutlich besten Ausblick hat man vom Heurigen Hirt. Hier wird ohne Speisekarte gutes, bodenständiges Essen vom Buffet und eigener Wein bestellt. Im Kahlenbergdorf kann man ohne viel Planen und Überlegen auch nach der Arbeit seinen Feierabend genießen.

Kaltenleutgebner Steinbruchsee

Für Wiener eher unbekannt ist das Naturgebiet und Biotop in Perchtoldsdorf. Der Steinbruchsee liegt 27 km von der Wiener Innenstadt entfernt, so ist man in nicht einmal einer ¾ Stunde dort. Auch wenn es kein Badesee ist, kann man dort nach einer kleinen Wandertour durch den Wald gemütlich verweilen, aber auch ohne Wanderung, kann man Ruhe und Natur gemütlich am Wasser genießen. Im nahen Umfeld liegt auch die Aussichtsplattform Josefswarte und ein paar Gasthäuser und Hütten.

Myrafälle

Schon 1801 faszinierte das ins Tal schießende Wasser den Kaiser Franz II und seine Gattin Kaiserin Maria Theresia. Auch über zwei Jahrhunderte später begeistern die 125m hohen Myrafälle zahlreiche Besucher. Nach einer knappen Stunde, ca. 74km, befindet man sich am Parkplatz in Muggendorf. Dort beginnt der Rundwanderweg, für den etliche Holzbrücken und Stiegen errichtet wurden. Der Erhaltungsbeitrag beträgt 5€ für Erwachsene und für unter 15 Jährige 1,5€, Kinder bis 5 Jahren besuchen die Wasserfälle gratis. Vorbei an dem Areal der Myra Wasserfälle, geht es durch den Wald bis zu einem Stausee, dort gibt es den Karnerwirt wo für Verstärkung gesorgt wird. Die Myrafälle in Muggendorf gehören sicher zu den schönsten Wasserfällen Österreichs und sind somit nicht nur für Familien ein spannendes Ausflugsziel. Dein E-Car kannst an der EVN Charging Station in Muggendorf aufladen. Die Ladestation befindet sich 7 Gehminuten von dem Eingang zu den Myrafällen entfernt.

Schöpfl

893 Meter. Das ist die Höhe des Schöpfls, dem höchsten Berg des Wienerwaldes. Eine gute Stunde, ca. 55km, braucht man um zu den diversen Anfangspunkten der Wanderrouten zu kommen. Oben angekommen gibt es nicht nur das Schöpl-Schutzhaus, sondern auch den Aussichtsturm „Matraswarte“. Von dem Turm aus genießt man ein 360° Panorama, welches vom Tullner Feld, über Wien bis hin zum Schneeberg reicht.

Zum Gipfel führen mehrere Wege. Der kürzeste Anstieg führt vom Islandpferdezentrum Forsthof weg, die Gehzeit beträgt 50 Minuten. Von der Ortschaft St. Corona am Schöpfl geht meine 1 Stunde. 2 Stunden dauert die Wanderung, wenn man beim Sattel der Klammhöhe oder vom Schöpflgitter beginnt.

Hohe Wand

Klettermaxerl, Tiervernarrte, Flugbegeisterte, Wanderfreudige und alle die es noch werden wollen – aufgepasst. Innerhalb von 1h 10min, ca. 74km, erreicht man den Naturpark Hohe Wand. Gegen eine geringe Mautgebühr und einen erschwinglichen Eintritt erschließt sich einem eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt. Dort findet man Aktivitäten wie wandern mit Lamas und Alpakas, ein Klettergebiet, zahlreiche Gastbetriebe zum Einkehren, die Flugschule Fly Hohe Wand, Wildtierfütterungen, der Streichelzoo und natürlich diverse Wanderrouten und die bekannte Aussichtsterrasse Skywalk. Auch wenn die Anreise mit einem E-Car relativ weit ist, muss man sich keine Sorgen machen, auf der Strecke plötzlich stehen zu bleiben. Denn Besucher des Naturparks Hohe Wand können ihre E-Cars an zwei E-Tankstellen kostenlos aufladen (3,7kW). So kann man während seinem Besuch das Auto laden und sich anschließend sorgen- und stressfrei auf den Heimweg begeben.

Wie funktioniert’s?

Wenn du jetzt so richtig Lust hast unser schönes Wien kurz zu verlassen, dann schnapp dir ein Eloop Auto in deiner Nähe und los geht’s. Kuschlig zu zweit im Smart oder doch mit deiner Familie oder Freunden im BMW. Falls du die Eloop App noch nicht hast, dann einfach in deinem Appstore runterladen und innerhalb von 2 Minuten registrieren. Egal, ob es ein Wandertag, ein gemütlicher Spaziergang oder ein Entdecken von neuen Orten wird, ab 7.50€ pro Stunde oder 49,90€ pro Tag hast du dein eigenes E-Car einen ganzen Tag für zwei Personen.

Und das Beste, du fährst ins Grüne mit 100% Ökostrom.

Wo darf ich in Wien als Carsharing-User parken?

Kurzparkzonen, Anrainerparken und Parken als Car-Sharing User in Wien

Das Parken in Städten scheint oft kompliziert und viele Autofahrer sind sich nie wirklich ganz sicher. Besonders, wenn man nicht regelmäßig mit dem Auto unterwegs ist, macht man sich über die verschiedenen Parksysteme und etwaige Kosten weniger Gedanken. Der weitere Beitrag schafft Klarheit über das generelle Parken in Wien und das Parken als Carsharing-Nutzer.

Kurzparkzone

In den inneren Bezirken Wiens gilt die sogenannte Kurzparkzone. Das heißt, dass Autos nur eine gewisse Zeit auf einem bestimmten Parkplatz stehen bleiben dürfen. In den rot markierten Bereichen ist die maximale Abstelldauer 2 Stunden und in den blauen Bereichen 3 Stunden. Wird die Kurzparkzone missachtet, entstehen Kosten in Höhe von 36€. Außerhalb dieser Zonen entstehen überhaupt keine Parkkosten.

Vorteil Carsharing: Solange es die Straßenverkehrsordnung zulässt, kann ein Carsharing Auto ohne Bedenken überall in Wien abgestellt werden. Der große Vorteil dabei ist, dass die Kurzparkzone nicht beachtet werden muss. Ein Auto kann einen ganzen Tag für mehrere Erledigungen gemietet werden und ohne zeitliche Begrenzung, an jedem öffentlichen Parkplatz geparkt werden. 

Mietwagen/ Stationäres Carsharing: Ein klassischer Mietwagen oder ein Privatauto müsste alle zwei bzw. drei Stunden bewegt werden und für jede Stunde 2,10€ bezahlen. 

Beispiel Businesstrip eines Geschäftsmannes: Bei der Annahme, dass das Fahrzeug etwa 3 Stunden am Tag gefahren wird, belaufen sich die Parkkosten auf 16,80€ pro Tag.

Parkometerabgabe

Die Pflicht für eine Parkometerabgabe besteht überall in den Kurzparkzonen. Eine Stunde beläuft sich auf 2,10€. 

Vorteil Carsharing: Carsharing-Betreiber bezahlen diese Abgabe pauschal. Das heißt, dass man sich mit einem Carsharing Auto niemals um die Parkometerabgabe kümmern muss. 

Achtung: Ausnahme dabei sind die stationären Carsharing Anbieter, welche an einen fixen Standort gebunden sind. Bei diesen Angeboten muss sich der User selber um die Parkometerabgabe kümmern und auch die Kurzparkzonen beachten. 

Tipp: Um Verwirrungen oder ein böses Erwachen bei Erhalt der Parkstrafe zu verhindern, sollten diese Fahrzeuge besser als klassischer Mietwagen betrachtet werden, da sie von den zuständigen Kontrollbehörden auch so behandelt werden.

Parkpickerl für BewohnerInnen

Für Personen die in der Kurzparkzone wohnen gibt es das sogenannte Parkpickerl für BewohnerInnen. Dieses kostet zwischen 7,50€ – 10€ pro Monat, was etwa 25 Cent am Tag entspricht. Die Kurzparkzone wird im Wohnbezirk für das jeweilige Fahrzeug aufgehoben. Das Fahrzeug kann im Wohnbezirk beinahe kostenlos auf unbegrenzte Zeit geparkt werden. In allen anderen Bezirken müssen diese Auto die normalen Abgaben von 2,10€ pro Stunde bezahlen und die Kurzparkregelung beachten.

Vergleich Carsharing: Es gibt oft den Irrglauben, dass Carsharing Autos in Wien kostenlos parken. Carsharing Autos tragen sehr viel zu den Einnahmen der Stadt Wien bezüglich Parkplätzen bei. Jedes Carsharing Auto bezahlt 212€ pro Monat an Parkgebühren. Das ist das 21-28-fache eines Privat-PKW im Anrainerbezirk. 

Anrainerzonen:

Die Stadt Wien hat für den Komfort der BewohnerInnen bestimmte Zonen eingerichtet, an jenen nur Anwohner des jeweiligen Bezirks  parken dürfen. Das heißt, dass nur die Autos mit einem Parkpickerl für diesen bestimmten Bezirk erlaubt sind. 

Achtung: Alle anderen werden abgeschleppt. Dabei entstehen Kosten in Höhe von 300€ und mehr.

Ladestationen

 Seit neuestem kannst du deinen Trip auch bei Ladestationen beenden. Das kann dich vor einer nervigen Parkplatzsucherei bewahren und uns den Service erleichtern. Dabei stellst du das E-Car einfach an einer öffentlichen Wien Energie Ladestation ab und steckst das Ladekabel an Auto und Ladesäule. Halte dann die Ladekarte an die Ladesäule. Die Karte befindet sich in jedem ELOOP-Auto. Wenn der Ladevorgang begonnen hat, kannst du deine Miete beenden. Unsere Servicemitarbeiter kümmern sich anschließend um das Abstecken der Autos. Bitte versichere dich, dass dein E-Car nicht über 50% Akku hat, wenn du es ansteckst.

Wie man sieht, hat man als Carsharing-Nutzer große Vorteile beim Parken in Wien. Es nimmt einem nicht nur Parkgebühren ab, sondern auch jede Menge Stress einen konformen Parkplatz in erster Linie zu finden. Melde dich jetzt an und genieße deine Fahrt bis zum Ende!

Für weitere Informationen zum Parken & Laden der ELOOP Autos:
https://eloop.soon-online.com/de/faqs/

Quelle: https://www.wien.gv.at/verkehr/parken/kurzparkzonen/

ELOOP startet E-Carsharing in Wien

Uns liegt nicht nur am Herzen dich von A nach B zu bringen, sondern auch das Bewusstsein in der Community zu fördern. Konkret geht es jedoch erst einmal darum die Vorurteile, die auf E-Autos lasten zu beseitigen. Denn seitdem die elektrisch betriebenen Fahrzeuge auf den Markt gekommen sind, hat sich einiges getan.
Die Angst, dass sich etwa die Batterie auf deinem Fahrweg entleeren könnte ist schlichtweg nicht gegeben. Ganz klar, E-Autos benötigen ihren Treibstoff genauso sehr wie konventionelle Autos. Wenn der Tank für beispielsweise 50km reicht und du mal eben deine Einkäufe transportieren möchtest, geht sich das sorglos aus.

Zur Auswahl stehen dir Smart ED4, ED3, BMW i3 und ein Renault Zoe, abhängig davon worauf du Lust hast und wie viel Platz du benötigst.

Auch preislich denken wir an ein optimiertes Modell. ELOOP verrechnet dir nämlich automatisch den günstigsten Tarif. Wenn du beispielsweise ein paar Minuten länger in unserem ELOOP Auto verweilst, kommt der Stundenpreis zustande. So fährst du geschmeidig und ohne dem Bedürfnis Actionschauspielern bei ihrer Verfolgungsjagd nachzueifern.

ELOOP geht es nicht darum einen weiteren App basierten Autoverleih auf den Markt zu bringen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht gemeinsame Werte zu teilen. Sharing eben. Das bedeutet neben dem ohnehin bekannten Umweltbewusstsein auch ein neues Bewusstsein für Besitz zu kreieren. Obgleich es in der City nicht von Nöten ist ein eigenes Auto zu besitzen, sollte man nicht unbedingt auf die Vorzüge, die es mit sich bringt, verzichten. Und hier setzt ELOOP sein Carsharing an.Mithilfe eines Blockchain Modells soll die Chance gegeben werden sich aktiv zu beteiligen, zu investieren und zu profitieren, anstatt bloß ein Auto zu mieten. Gemeinsam können wir Systeme aufbrechen, verbessern und zu einer Wertsteigerung beitragen. Ganz ohne Verluste. Sollten nun ein paar Fragezeichen aufgetaucht sein, so empfehlen wir dir den letzten Blogbeitrag durchzulesen und mehr von unserer Idee zu erfahren. 


© 2022 Caroo Mobility GmbH | all rights reserved